Ohrenkerzen

Dieser Artikel wurde uns freundlicherweise von Eva Helle zur Verfügung gestellt.


Ohrenkerzen

Die Anwendung von Ohrenkerzen ist bei einer Reihe von Erkrankungen und Symptomen sehr vielversprechend und erfolgreich. Zu den Indikationen gehören:


Erkältung, Schnupfen, verstopfte Nase, Halsschmerzen, Nasennebenhöhleninfekt, Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit, Stressfolgen, Ohrenschmerzen, beeinträchtigtes Hörvermögen, Schwindel, Tinnitus, Ohrdruck und Symptome aus dem psychosomatischen Formenkreis.


Kontraindikationen sind ein perforiertes Trommelfell, ein implantiertes Paukenröhrchen, eine akute Mittelohrentzündung, Ekzeme am und im Ohr.

Die Ohrenkerze ist etwa 20 cm lang mit einem Durchmesser von etwa 1 cm und innen hohl. Ohrenkerzen für Kinder sind kürzer. Es ist wichtig, dass die Ohrenkerze aus reinem Bienenwachs hergestellt ist, dass der mit Bienenwachs getränkte Baumwollstoff frei von Pestiziden und chemisch unbehandelt ist und dass die Ohrenkerze innen mit einem Filter ausgekleidet ist.


Meistens sind Ohrenkerzen aus reinem Bienenwachs leicht aromatisiert, z.B. mit Kräuterextrakten aus Johanniskraut, Kamille oder Salbei, was die entspannende Tiefenwirkung der Ohrenkerzenbehandlung fördert. Zur Vorbereitung der Ohrenkerzenbehandlung ist darauf zu achten, dass der Raum angenehm temperiert ist und keine Zugluft herrscht.


Die Behandlung wird wie folgt durchgeführt: der Patient oder die Patientin liegt auf der Behandlungsliege auf der Seite, den Kopf auf einem Kissen aufliegend, dem/der Behandler(in) den Rücken zugewandt. Der/die Behandler(in) zündet die Ohrenkerze an einem Ende an, woraufhin sie zu brennen beginnt und setzt sie mit dem anderen Ende ins Ohr des/der Patienten/in. Der/die Behandler(in) hält die Kerze aufrecht, während diese langsam abbrennt, ein Vorgang, der etwa zehn Minuten lang pro Ohr dauert. Die dabei entstehende leichte Asche – insgesamt entsteht pro Kerze etwa ½ Teelöffel Asche- bleibt entweder am brennenden Ende der Ohrenkerze haften oder aber sie fällt wie feinster Staub ab. Es ist daher ratsam, vorsorglich ein kleines Tuch auf die Schulter des/der Patienten/in auszubreiten. Allerdings verursacht die Asche keinen Ruß, so dass sie sich auch leicht abklopfen lässt, ohne Spuren zu hinterlassen.


Während der Behandlung nimmt der/die Patient(in) das leichte Knistern und Rauschen der Flamme wahr und empfindet in der Regel eine wohltuende tiefe Entspannung. Wenn die Kerze bis auf etwa 1 cm oberhalb der Markierung abgebrannt ist, nimmt der/die Behandler(in) sie aus dem Ohr und steckt sie mit dem brennenden Ende in ein bereit stehendes Glas Wasser, um die Flamme zu löschen. Dies ist die sicherste Methode. Würde man die Kerze auszublasen versuchen, würde Asche umherfliegen.

Das Wirkprinzip der Ohrenkerze ist physikalisch-mechanisch:
In der Kerze entsteht ein Vakuum, sobald sie in das Ohr gesteckt wird, so dass durch die Flamme eine Sogwirkung auf das Innenohr ausgeübt wird. Dies führt dazu, dass kleinste Ohrschmalzpartikel herausgesogen werden. Gleichzeitig werden die Durchblutung und der Lymphfluss in Ohr und Kopf angeregt, so dass eine Entstauung von betroffenen Geweben und Organen im Kopfbereich die Folge ist. Sofort nach der Behandlung spürt der/die Patient(in) eine Erleichterung im Kopfbereich. Man sollte stets beide Ohren behandeln. Eine Nachruhe von 10 Minuten ist empfehlenswert. Auch für Kinder ist die Ohrenkerzenbehandlung sehr gut geeignet.


Inzwischen gibt es statistische Auswertungen von Anwendungsbeobachtungen bei verschiedenen Symptomen, welche auf eine hohe Wirksamkeit schließen lassen. Eine Untersuchung über den Nachweis der Wirksamkeit von Ohrenkerzen mittels VEGA D*F*M dokumentiert die Sofortwirkung auf das energetische Regulationsverhalten unmittelbar nach einer Ohrenkerzenanwendung. Mittels eines qEEG lassen sich vor und nach einer Ohrenkerzenbehandlung sogar verbesserte Frequenzen messen.



Naturheilpraxis Eva Helle
Eva Helle
Am Hochstand 12a
81827 München
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