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Glück

Häufig suchen wir nach unserem Glück und bemerken dabei nicht, dass gerade dieser Wunsch des Ichs nach Glück nichts weiter ist als ein festes, gedankliches Konstrukt, das wir schon lange mit uns herumtragen. Es liegt wie ein undurchdringlicher Deckel über unserem natürlich vorhandenen Gefühl, mit allem verbunden zu sein. Wünsche – egal welcher Art – ziehen uns aus der Gegenwart heraus in eine gedankliche Fanatasiewelt, die sich meistens in der Zukunft abspielt. Wir haben kein Anrecht auf Glück und wir haben kein Anrecht auf Unglück. Dies sind nur Bewertungen des Verstandes. Wenn klar wird, dass wahre Zufriedenheit nur im jetzigen Moment sein kann – wo auch sonst? – können die Wünsche gehen. Wozu willst du in der Zukunft "glücklich" sein? Sei einfach hier und jetzt mit allen dazugehörigen Facetten wie Trauer, Freude, Gereiztheit oder Liebe. Akzeptiere und fühle das, was genau jetzt in diesem Moment ist und höre auf, zu kämpfen. Ich spreche von innerem Frieden. Das ist das größte Glück, was du je haben kannst und es kennt kein Gegenteil.