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Katharina Heckler, Heilpraktikerin München

1. Seit vielen Jahren schon beschäftige ich mich mit dem Thema ganzheitliche Gesundheit. Durch eigene gesundheitliche Erfahrungen hat es mich immer wieder auf den naturheilkundlichen Weg gebracht, der mir durch die vielen Möglichkeit dann auch Gesundheit gebracht hat. Mein Ausbildung absolvierte ich in der Chiron Heilpraktikerschule Rosenheim.

2. Nebenbei, da hatte ich viel Glück, arbeitet ich in einer großen Praxisgemeinschaft (Heilpraktiker) in der Nähe von Rosenheim mit. Da in dieser Praxis alle mit dem Dunkelfeldmikroskop arbeiteten, kam auch ich damit in Berührung und mein Interesse wuchs. Ich absolvierte hier die Ausbildung in Dunkelfeldmikroskopie und arbeitet nach 3 Jahren und bestandener Heilpraktikerprüfung mit dem Paxisgründer in seiner Praxis zusammen. Die Erfahrungen hier waren wertvoll und wegweisend für meine jetzige Arbeit. Parallel zur Arbeit mit diesem Heilpraktiker arbeitete ich außerdem bei einer ganzheitlichen Dermatologin. Durch ihre selbstverständliche Haltung, Wissen gerne weiterzugeben, habe ich auch hier einiges lernen dürfen.

Mein Behandlungs- und Therapieangebot wurde noch durch eine Ausbildung in Akupunktur, Irisdiagnose und Psychologie (klientenzentrierte Gesprächsführung, Familienstellen, Psychodrama) bei einem Dipl. Psychologen in Österreich ergänzt. Rückwirkend betrachtet ist ein längeres Praktikum und die gleichzeitige Spezialisierung schon während der Ausbildung zum Heilpraktiker sehr wichtig. Falls man nicht sofort nach der Prüfung durchstarten möchte, so kann dies auch danach geschehen, jedoch zeigt die Erfahrung, dass vielen dann der Mut, Zeit und die Motivation dazu fehlt.

3. Die Motivation den Beruf des Heilpraktikers zu ergreifen sollte in erster Linie der wirkliche Spaß am Umgang mit Patienten und die Auseinandersetzungsfähigkeit mit teilweise sehr komplexen gesundheitlich Themen sein. Der Ernst der Verantwortung gegenüber dem Einzelnen und das Wissen, wo die eigenen Grenzen beginnen und enden, sollten jeden guten Heilpraktiker begleiten.

4. Ein guter Heilpraktiker ist in erster Linie ein Mensch, welcher eine außergewöhnliche Fähigkeit hat zuzuhören, emphatisch zu sein, nicht an den immer gleichen Behandlungsmethoden pauschal für alle Patienten festzuhalten und sein Wissen stets erweitert (dies ist ja unerschöpflich).

5.

6. Die Zukunft der Heilpraktikerausbildung sollte meiner Meinung nach noch weiter durchdacht werden. Eine zertifizierte, einheitliche Ausbildung, welche alle Themen strukturiert wiedergibt ist sinnvoll. Dazu zählen neben der Anatomie, Physilogie und Pathologie auch Themen wie Praxisführung, Buchhaltung, Gesprächsführung und vor allem das Angebot eines Praktikums (mind. 6 Monate) für jeden Schüler. Das würde den Beruf allgemein auf solidere Beine stellen.

7. Die Ausbildungskosten sind nicht einheitlich geregelt. Hier sollte man einfach verschiedene Angebote von Schulen einholen und sich dann entscheiden. Förderungen vom Staat sind z.B. im Falle einer Umschulung möglich.

8. Um zur Prüfung zugelassen zu werden muss man das 25 Lebensjahr vollendet haben, ein polizeiliches Führungszeugnis und ein Gesundheitsnachweis vom Arzt vorlegen.

9. Die Möglichkeiten nach der Ausbildung zu Arbeiten sind sehr breitgefächert. Wichtig ist, daß man als Heilpraktiker eine sog. Niederlassungspflicht hat d.h. ohne angemeldete Praxisadresse ist eine Arbeit nicht möglich. Die Möglichkeit einer Anstellung besteht ebenfalls. Da die Möglichkeiten der Spezialisierung so breitgefächert sind, kann man hier schwer einen Leitfaden aufstellen, wie die spätere Arbeit auszusehen hat.

10. Selbstverständlich kann man vom Einkommen aus einer Heilpraktikertätigkeit leben. Der Praxisaufbau erfordert einen längeren Atem und auch einen finanziellen Rückhalt, damit man die erste Durststrecke übersteht, bis die Patienten kommen.

11. Ja, ich würde diesen Beruf wieder ergreifen.

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