Artikel erstellt von: http://www.heilpraktiker-leitfaden.info/heilpraktiker/view/1300

Zentrum der Naturheilkunst

nterview Heilpraktikerausbildung
1. Bitte geben Sie uns eine Kurzvorstellung. Wer sind Sie? Wie heisst Ihre Ausbildungsstätte? (Die, die SIe betreiben oder die an der Sie gelernt haben)



Das Besondere an unserer Heilpraktikerausbildung liegt darin, dass wir uns nicht auf die Vermittlung des unmittelbar prüfungs-relevanten schulmedizinischen Wissens beschränken, sondern zudem in ganz praktischer Naturheilkunde unterweisen. So helfen wir denn nicht nur, die amtsärztliche Überprüfung zu bestehen, sondern bringen auch jenes ganzheitliche Denken nahe, das einen am Ende überhaupt erst befähigen wird, seine eigene Praxis zu eröffnen und erfolgreich zu betreiben.


2. Welche Art der Ausbildung bieten Sie an/haben Sie gemacht? Warum finden Sie diese oder eine andere Einteilung am Besten?



Wir bieten individuell zugeschnittene Ausbildungen an:

Wir bieten zum Beispiel ein einjähriges Intensivstudium für medizinisch
vorgebildete Berufsgruppen an, das als Blockunterricht an 2 WE im Monat durchgeführt wird und welches den Besuch aller anderen laufenden Kurse und Seminare beinhaltet.

Das Grundstudium läuft über zwei Jahre. Der Lernstoff wird an einem Vormittag oder Abend in je vier Schulstunden vermittelt.

In unserem Ausbildungspaket enthalten sind zudem noch verschiedene Seminare, die in die naturheilkundliche Medizin einführen sollen, Übungsseminare für Untersuchungsmethoden und Injektionstechniken und dem Üben der mündlichen und schriftlichen Prüfungssituation.

Für alle Kursteilnehmer finden monatlich Praxistage und Klausurabende statt.
Die Praxistage sind entweder naturheilkundlich oder prüfungsorientiert.

Die Klausurabende dienen der Wiederholung des Unterrichtsstoffes und der Vorbereitung auf die schriftliche Prüfung und dem Üben der Multiple Choice Technik.


3. Was sollte Ihrer Meinung nach die Motivation sein den Beruf des Heilpraktikers zu ergreifen?



Jeder der es liebt, mit Menschen zu arbeiten unds sie auf ihrem Weg zu begleiten.


4. Was macht Ihrer Meinung nach einen guten Heilpraktiker aus?



Achtsam zu sein, seine Fähigkeiten nicht zu überschätzen und seinen Beruf zu lieben.



5. Wie versuchen Sie Ihre Schüler dazu zu machen? Was sind die Besonderheiten Ihrer Ausbildung und Ihres Personals? (nur für Ausbildungsinstitute)



Alle unsere DozentInnen sind HeilpraktikerInnen aus Leidenschaft und haben viel Erfahrung in Praxis und Lehre. Wir haben Spaß am Unterrichten.
Der Unterricht wird durch moderne Methoden wie Powerpoint-Präsentationen abwechslungsreich und interessant. Außerdem betreuen wir alle SchülerInnen persönlich per e-mail, skype und anderen e-learning-Methoden. Wir versuchen jeden Schüler auf seinem Weg, der manchmal auch persönliche Hürden hat, achtsam zu begleiten und zu unterstützen.



6. Wie sehen Sie die Zukunft der Zunft? Welche Entwicklungen in der Ausbildung, aber auch in medizinischer Hinsicht erachten Sie als wichtig.

Für die Zukunft erhoffe ich mir, dass Schulmedizin und alternative Medizin eine Symbiose eingehen und sich als Ergänzung und nicht als Konkurrenz betrachten lernen.


7. Mit welchen Kosten muss man für die Ausbildung rechnen? Gibt es Fördermöglichkeiten vom Staat?



Alle unsere Kurse kosten pro Monat 199,-€. Fördermöglichkeiten wie BFD muß man individuell abklären.


8. Welche Voraussetzungen muss man erfüllen, um Heilpraktiker werden zu können?



Man muß 25 Jahre alt sein, einen Hauptschulabschluß haben, ein gesundheitliches Zeugnis und ein polizeiliches Führungszeugnis vorlegen können.


9. Welche Möglichkeiten bestehen nach Abschluss der Ausbildung, als Heilpraktiker zu arbeiten?



Man kann in eigener oder Gemeinschaftspraxis arbeiten oder sein Wissen in seinem erlernten Beruf nutzen wie zum Bsp. KrankenpflegerInnen, Masseure, PhysiotherapeutInnen, ArzthelferInnen und verwandte Berufsgruppen.


10. Wie sehen die Aussichten aus, als selbstständiger Heilpraktiker von seinem Einkommen leben zu können?



Gut. Das ist natürlich individuell verschieden, meiner Erfahrung nach, aber gut.



11. Hand aufs Herz, würden Sie den Beruf des Heilpraktikers wieder ergreifen?

Oh ja, sofort!