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Therapie mit Waldpilzen

In unseren Therapien nehmen Pilze stets einen großen Stellenwert ein. So nicht nur Pilze die bereits seit Jahrtausenden als Zutaten chinesischer Kräuterrezepturen gelten, sondern auch Pilze die in den Nahrungsmittelbereich eher gezählt werden. Zwischen der Ernährungstherapie und der Phytotherapie ist stets ein gleitender Übergang.

Besonders bei Behandlungen schwerer Krebs- und Tumorerkrankungen greifen wir unter anderem auch auf das Potential einheimischer Waldpilze zurück. So messen wir Steinpilzen, Butterpilzen, Maronen und Pfifferlingen in der Chinesischen Kaiser-Medizin (CKM) eine nicht unbedeutende Aufmerksamkeit bei. Sie wirken sehr nährend, stärken nachhaltig das Qi und bauen so in Verbindung mit Hirse und Heilkräutern diese Lebensenergie wieder auf.

Vorsicht ist jedoch angebracht vor typisch "deutschen" Zubereitungsmethoden. Während sie gekocht nur eine mäßig nährende und aufbauende Wirkung haben, wirken frische und dann in Fett gebratene Pilze aus Sicht der CKM denkbar schädigend. Sie belasten so massiv die Leber, die als Holz-Organ wiederum dann massiv das Erd-Organ Milz zerstört. So würden sich gesundheitliche Störung stetig verschlimmern anstatt sich zu bessern. In unseren Therapien empfehle ich grundsätzlich diese Pilze nur in GETROCKNETEM (!) Stadium zu verzehren. Besonders in unseren Krebs- und Tumortherapien haben wir die Erfahrungen machen können, daß sie getrocknet verzehrt gut zu einem Aufbau des Körpers beitragen.

Entsprechend der chinesischen Medizin werden die Pilze nach ihrem Geschmach, Geruch, Farbe und besonders ihrer energetischen Eigenschaft beurteilt. Getrocknet geknabbert schmecken sie angenehm süß, leicht erdig mit einem Hauch salzig. Energetisch bedeutet dies, sie wirken auf die Speicherorgane Erde (süß) und Wasser (salzig). Das Erd-Speicherorgan ist die Milz, das Wasser-Speicherorgan ist die Niere.

Viele unserer Patienten haben mit Milz- und Leberproblemen zu tun, die Ursachen vieler moderner Zivilisationserkrankungen sind. Ich empfehle daher vermehrt die Möglichkeiten zu nutzen, die der Wald noch bietet. Überdosierungen sind hier jedoch auch zu vermeiden und besonders sollte ein roher Verzehr unterlassen werden, da in diesem Zustand eine schädigene Wirkung auftritt, auch wenn aus Sicht der westlichen Medizin nur bedingt eine toxische Wirkung nachgewiesen werden kann.

Der Nutzen, den Sie als Patient auch aus dem Potential einheimischer Wald-Pilze ziehen können, überwiegt aus unserer Sicht vielfach den Part, daß häufig gerade bei einheimischen Pilzen erhöhte Werte von Schwermetallen und Radioaktivität gefunden wurden, weshalb sie auch nicht im deutschen Handel zu finden sind, sondern hier vorrangig aus Jugoslavien Importe angeboten werden. Jeder Patient der auf eine Ausgewogenheit achtet und damit auch die regelmäßige Entgiftung seiner Leber im Visier behält, kann diese eventuellen Spuren solcher geringer Belastungen leicht durch das Chinesische "Kaiserliches Rotes Teepilz-Getränk" (Gong Ting Yu Yong Hong Cha Jun "Jin Feng" - 宫廷御用红茶菌 "金凤牌") in Verbindung mit Kräuterpräparaten beseitigen, die auch Schwermetalle wieder ausleiten, wie sie z.B. in viel größeren Mengen beispielsweise durch Thunfisch (er gilt als lebende "Giftmüll-Deponie" bzw. "Sammler" der die Schadstoffe aus dem Meerwasser filtert und in sich einlagert) oder das deutsche Trinkwasser (hier kann mit einem gutem Osmose-Filter entgegengewirkt werden) eingenommen werden.


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