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Stärkung des Immunsystems - Gesund durch den Winter

Gesund durch den Winter – wie stärke ich mein Immunsystem?


Die moderne Medizin sieht in den Krankheitserregern alleinige Ursache von Infektionskrankheiten. Bakterien, Viren, Pilze sind aber allenfalls Auslöser einer Erkrankung, die Ursache liegt in einer mangelnden Leistung des Immunsystems adäquat auf Krankheitserreger zu reagieren.
Verantwortlich dafür kann zum Beispiel sein: Fehlernährung/Mangelernährung, systematische Unterdrückung des Immunsystems durch diverse Medikamente, ungenügendes „Training“ des Abwehrsystems.
Ein intaktes Immunsystem bekommen wir nämlich nicht zum Nulltarif, sondern es will aufgebaut werden.
So notwendig und lebensrettend eine Abtötung von Krankheitserregern in extremen Situationen durch Antibiose sein kann, so wenig wird eine solche Therapie die Entwicklung des Immunsystems fördern.
Im Klartext heißt Training des Immunsystems: Auseinandersetzung mit Krankheitserregern – eben nur im Notfall Abtötung der Erreger.
Nach dem Sinn von Krankheit wird in unserer Zeit ja kaum mehr gefragt, angeblich ist in naher oder ferner Zukunft jede Krankheit medizintechnisch (z.B. gentechnisch, impftechnisch) in den Griff zu bekommen. Das darf bezweifelt werden.
Der Sinn von Infektionskrankheiten gerade im Kindesalter ist aus biologischer Sicht die Entwicklung eines intakten Immunsystems (siehe Buch: Dr. Martin Hirte, Impfen Pro u. Contra, Knaur-Verlag 2008).
Aus diesem Grund apostrophierte der Kinderarzt Prof. Dr. Mommsen auf einem Kongeß in den 80er Jahren des vergangenen Jahrhunderts Masern, Tonsillitis, usw. als „ehrliche“ Krankheiten.
Entscheidend wichtig für ein Abwehrsystem auf höchstem Niveau ist eine unbeschädigte Darmflora.
80% unseres Immunsystems sitzt nämlich in der Darmschleimhaut in Form von kleinen Lymphknoten („Peyersche Plaques“). Der Bakterienrasen auf der Darmschleimhaut (Bakterienflora) und auch auf allen anderen Schleimhäuten bietet den ersten Schutz vor schädigenden Eindringlingen.
Ein eventuell notwendiger Aufbau der Darmflora („Symbioselenkung“) ist deshalb ein erster Schritt zur Stärkung des Immunsystems.
In der Praxis bewähren sich besonders gut sog. Eigenblut-Therapien, wobei über einen längeren Zeitraum venöses Blut als körpereigenes Medikament verwendet wird. Diese Therapie vor allem bei Menschen mit immer wiederkehrenden Infekten, auch sehr bewährt für Kinder, dann als sog. „Eigenblutnosode“ zur oralen Einnahme.
Vorbeugend können Pflanzen mit natürlicher antibiotischer Wirkung als Salate gegessen werden: Gartenkresse, Brunnenkresse, Kapuzinerkresse, Meerrettich, dann vor allem auch der Holunder (besonders wirksam – auch im Krankheitsfalle – für Erwachsene in Form von Glühwein eingenommen). Es gibt auch ein Fertigarzneimittel, das verschiedene Kressearten in Form einer Tablette beinhaltet.
Vorbeugend und regelmäßig 1 bis 2 mal im Jahr durchgeführt wirkt auch der Aderlaß nach Hildegard von Bingen.
Abwehrstärkend sind weiterhin Maßnahmen wie regelmäßige Saunabesuche, Wassertreten nach Kneipp, Taulaufen, Laufen im frisch gefallenen Schnee.