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Hildegard von Bingen

Nach Hildegard von Bingen ist die Heilung ein ganzheitlicher Prozess und das alte Wissen von Hildegard von Bingen erfreut sich neuer Beliebtheit und wird jetzt endlich auch wissenschaftlich erforscht.

Ihre Arbeit spielt sich auf verschiedenen Ebenen ab. Für die heutige Bevölkerung ungewohnt, benutzt sie Kräuter, die reich an Bitterstoffen sind, voran man sich erst ein wenig gewöhnen muss.

Ihre Tinkturen und Elixiere basieren auf Wein ,man kann Alternativ auch Traubensaft nehmen.

Die Heilmittel müssen zum großen Teil frisch zubereitet werden.

Hildegard von Bingen war ihrer Zeit weit voraus und hat schon Zusammenhänge erkannt, die erst kürzlich wissenschaftlich belegt wurden.

Sie benutzte auch mehrere Ausleitungsverfahren, um den Körper von seinen Schlackenstoffen zu befreien, was in unserer heutigen Kultur sehr wichtig geworden ist. Diese Methoden werden z.B. bei Amalgamausleitung angewandt , um den Körper zu helfen die Giftstoffe zu entsorgen. Der Stoffwechsel und das Abwehrsystem wird angeregt und Stauungszustände beseitigt.

Zu diesen Methoden gehört, das blutige Schröpfen und der Aderlaß, welcher kurz nach Vollmond nüchtern durchgeführt wird. Es wird nur so viel Blut abgelassen, wie der Körper will, sprich man hört auf, wenn die Blutfarbe umschlägt, was meist bei 150 ml der Fall ist. Der Patient soll nach dem Aderlaß gewisse Verhaltensregeln befolgen. In der Praxis wird ein Frühstück nach Hildegard von Bingen angeboten.

Der Aderlaß eignet sich sehr gut bei Durchblutungsstörungen, Bluthochdruck und Fettstoffwechselstörungen, damit auch zur Vorbeugung von Herzinfarkten und Schlaganfällen. Akne, Neurodermitis und alle Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises sprechen genauso gut auf den Aderlaß an, wie Hormonregulationsstörungen. Er wirkt auch positiv unterstützend bei Krebspatienten.