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Depression-Ursachen-Ausloeser

Depression-Ursachen-Auslöser



Ursachen und Auslöser



Eine Depression kann durch ein aktuelles Ereignis erzeugt werden oder eine bereits vorhandene Depression durch ein aktuelles Ereignis reaktiviert werden.



Aktuelle Ereignisse oder aktuelle Depression



Nachfolgend werden Situationen aufgeführt, die ausschlaggebend sein können, um an einer Depression zu erkranken.





In vielen Fällen geht der Depression ein Verlusterlebnis, eine Trennung, Zerfall der Familienstruktur, Tod eines nahestehenden Menschen, Beziehungsabbrüche der unterschiedlichsten Art, Scheidung, Unfall, Foltererlebnisse, Kriegsteilnahme voraus.





Gewalterfahrung verbal oder durch körperliche Übergriffe, im beruflichen oder privaten Bereich, wirken traumatisch auf die Betroffenen.



Liebesbeziehungen, in denen die Partnerin oder der Partner droht, sanktioniert oder auf irgendeine Art demütigt, sind ebenso Auslöser für eine Depression.



Opfer von „Stalking“ können aus der traurigen Erfahrung des Verfolgtseins an Depression und Panikattacken erkranken und arbeitsunfähig werden.



Durch den Telefonterror, dem Auflauern, den Beleidigungen, Sachbeschädigungen und Bedrohungen bis hin zu körperlicher Gewalt, soll das Opfer eingeschüchtert und gefügig gemacht werden. Angst, Schamgefühle und die Einstellung sich nicht wehren zudürfen, verstärken die Wirkung der Depression und das Gefühl der Ausweglosigkeit.





Kündigung oder der Verlust des Arbeitsplatzes wird oftmals als ein persönliches Versagen empfunden und wirkt sich wie ein Sturz in einen Abgrund aus. Man hat den Anforderungen nicht entsprochen und versagt, was sehr am Selbstvertrauen nagt.



Mobbing ist ein anerkannter Auslöser für Depression. In Mobbingsituationen ist es den Betroffenen nur schwer möglich, sich zu wehren. Es steht zu viel auf dem Spiel, die Angriffe, Sticheleien und Unverschämtheiten werden geschluckt oder abgetan, und wirken dennoch schmerzlich in der Seele.



Depression kann auch durch Überforderung entstehen, ein Ziel, ein Projekt nicht zu erreichen, immer Höchstleistungen erbringen zu müssen, den Anforderungen nicht entsprochen zu haben.



Operative Eingriffe oder Gehirnerkrankungen können ebenso Grundlage für eine Depression sein.




Reaktivierung



Von einer reaktiven Depression wird gesprochen, wenn die betroffene Person durch ein Ereignis, ein Geräusch, ein Geruch oder an eine ähnliche, früher stattgefundene, Situation, erinnert wird. Die aktuelle Situation reaktiviert die im Unterbewusstsein schlummernde traumatische, alte Situation und die Person fällt in eine erneute Depression, aus der es schwer ist, allein herauszufinden.





Familiäre Missbrauchsituationen in der Kindheit, in denen es keine Möglichkeit gab zu fliehen oder zu kämpfen, können Hintergrund für eine schlummernde Depression sein und in Partnerschaften reaktiviert werden, was zu schwierigen Beziehungsverhältnissen führen kann.





Schwere oder chronische körperliche Erkrankungen können ebenso depressive Reaktionen auslösen und begünstigen.



Hormonstörungen, wie z.B. Schilddrüsenunter- oder Überfunktionen, können die Psyche beeinflussen und werden auch als Auslöser für eine Depression angesehen.
Durch Gabe von Medikamenten oder Medikamentenmissbrauch, wie zum Beispiel: Herz-Kreislauf-Medikamente, Beta-Blocker, Kortison, hormonelle Verhütungsmittel, sowie neurologische Medikamente wie z.B. Antiepileptika usw. können Wegbereiter in eine depressive Lebensphase sein.




Die Einnahme von Drogen kann eine schlummernde Depression wecken oder auch aktuell eine Depression auslösen.



Eine Depression, die unbehandelt bleibt, wird verdrängt und es besteht dadurch ein erhöhtes Risiko, dass sie erneut und sogar in stärkerer Form auftritt.