Wildkraeuter

Mit Wildkräutern heilen:



Wildkräuter haben gegenüber ihren gezüchteten „Kollegen“ einen großen Vorteil: Da sie nicht angepflanzt, gedüngt, gegossen oder sonst wie behandelt werden müssen, wachsen sie immer an den Stellen, die für sie besonders günstig sind: Je nach Pflanze siedeln Sie sich an Lehmböden, sonnigen Abhängen, am belebten Wasser von Wildbächen oder im Schatten großer Bäume an. Nährstoffe, Wasser und Sonneneinstrahlung sind daher immer für die einzelne Pflanze optimal, alle Stoffe, die der Boden für sie bereithält, sind im bestmöglichen Verhältnis auf den individuellen Bedarf der Pflanze abgestimmt.

Kein Wunder, dass die Wildkräuter daher überaus gesund sind und bereits in kleinen Mengen ausgesprochen heilende Wirkung entfalten. Sie können dazu beitragen, dass unser Blut gereinigt wird, dass Krankheiten bekämpft werden, und unser Stoffwechsel belebt wird. Tees aus Wildkräutern können Schlacken ausscheiden und – auf Wunden oder schmerzende Stellen aufgebracht – entfalten sie heilende Wirkung für Haut und Gewebe. Oft sind sie außerdem erstaunlich reich an Vitaminen, Bio-Flavonoiden, Mineralstoffen und Spurenelementen.

Es gibt also kaum ein Gebiet innerhalb der Naturmedizin, das nicht vom Einsatz der Wildgemüse profitiert. Folgender Überblick hilft uns ein wenig den Wert von einigen der so genannten "Unkräuter" zu erkennen:



  • Brennnessel: Durchblutungsfördernd, entschlackend, blutreinigend. Wird gerne als Tee zum Fasten im Frühjahr eingesetzt.

  • Löwenzahn: Fördert die Ausscheidung von Galle und Harn. Vorbeugend gegen Steinleiden (Nierensteine, Gallensteine...)


  • Sauerampfer: Sehr reich an Vitamin C und Eisen. Kann als Heilmittel bei Verdauungsbeschwerden eingesetzt werden. Vorsicht vor der hohen Konzentration an Oxalsäure!


  • Huflattich: Diese wirksame Heilpflanze gegen Hustenreiz wirkt schleimlösend. Er war bereits Hildegard von Bingen bekannt.


  • Bärlauch: Bärlauch enthält neben Vitamin C auch viele Aminosäuren, Vinylsulfid und Lauchöl. Er wirkt antibakteriell und antiviral und schützt vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie Krebs.


  • Ackerschachtelhalm: Der Tee aus Ackerschachtelhalm wird bei bakteriellen und entzündlichen Erkrankungen der Nieren bzw. der Harnwege eingesetzt. Zusätzlich wirkt er gegen chronischem Husten und unterstütz das Ausschwemmung von Ödemen. Der hohe Kieselsäuregehalt wirkt stärkend auf das Bindegewebe, Stoffwechsel und Durchblutung werden durch ihn gefördert.


  • Gänseblümchen: Die blutreinigende Wirkung dieser Pflanze ist seit der Antike bekannt. Sie wird daher bei Hauterkrankungen und gegen Leberleiden eingesetzt, wirkt entwässernd und als Rheumamittel.


  • Johanniskraut: Das Johanniskraut wirkt blutstillend und kann bei Schlafstörungen, nervöse Angst- und Spannungszuständen eingesetzt werden und wurde bereits in vielen klinischen Studien nachgewiesen. Die Wirkstoffe des Johanniskrauts (Rutin und Hyperforin) korrigieren auch den bei Energiearbeitern, Jenseits- und Channelmedien durch deren intensive, feinstoffliche Tätigkeit oftmals herabgesetzten LHRH-Spiegel. Deshalb ist diese Pflanze in esoterischen Kreisen sehr beliebt.


  • Schafgarbe: Die Schafgarbe wirkt aufgrund ihrer Inhaltsstoffe verdauungsfördernd.


  • Dieser Text ist nur zu Ihrer Information gedacht und ersetzt im Krankheitsfall keinesfalls den Arztbesuch! Bitte fragen Sie vor einer eventuellen Nutzung der beschriebenen Heilkräuter unbedingt Ihren Arzt.