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Schuessler-Salze

Der nachfolgende Artikel wurde und freundlicherweise von Siegfried Sulzenbacher, Heilpraktiker, Wintrichring 54, 80992 München,info@sulzenbacher.org zur Verfügung gestellt.

Die Biochemie nach Schüssler:

Dr. Wilhelm Schüssler, der Begründer der nach ihm benannten Heilmethode, wurde am 28. August 1821 in Oldenburg geboren. Er war von der damals noch jungen Homöopathie begeistert und wurde homöopathischer Arzt. Gleichzeitig empfand er die Homöo­pathie als relativ kompli­ziert.
Daher führte er umfangreiche Forschungen durch und berücksichtigte dabei die Erkenntnisse von Virchow, Moleschott und Justus von Liebig über die Biochemie der Zelle und über den Mineralhaushalt. Dies veranlasste ihn 1874 „Eine abgekürzte Therapie - gegründet auf Histo­logie und Cellular-Pathologie“ zu veröffentlichen. Die Wirksamkeit seiner Methode führte er auf biochemische Vorgänge in der Zelle zurück. Dies gab seiner Methode den Namen „Biochemie nach Schüssler“.


Grundgesetze:
Schüsslers Therapie basiert auf 4 Grundgesetzen:
1.Alle heilbaren Krankheiten entstehen durch einen Mangel an lebensnotwendigen Mineralsalzen.
2.Heilung tritt ein, wenn die fehlenden Mineralsalze zugeführt werden.
3.Die Zuführung der heilenden Mineralsalze darf nur in geringster Menge erfolgen, da sie sonst in der Zelle nicht verwertet werden können.
4.Die Zuführung der heilsamen Salze muss in einer solchen Verdünnung erfolgen, dass die Stoffe über die Schleimhäute aufgenommen werden können.

Schüssler hat für seine Mineralsalze die gleiche Aufbereitungsmethode angewendet, wie sie ihm von der Homöopathie her bekannt war. Somit bedeutet D6 eine schrittweise Verdünnung der jeweiligen mineralischen Substanz um den Faktor 1.000.000. Als Verdünnungssubstanz wird meistens Milchzucker verwendet.
Schüssler fand die folgenden 12 Mittel als fundamentale Bausteine des Körpers und baute mit ihnen seine Therapie auf.

Beschreibung der einzelnen Salze:

Nr. 1: Calcium fluoratum - D 12 (Fluorkalzium - Flussspat)
Schwerpunkt
Knochen, Sehnen, Bänder

Indikationen
Parodontose, Osteoporose, Rachitis, Bandscheibendegeneration

Nr. 2: Calcium phosphoricum - D 6 (phophorsaurer Kalk)
Schwerpunkt
Zellaufbau, Knochenbildung, Zahnung, Rekonvaleszenz

Indikationen
Knochenerkrankungen, Rachitis, Frakturen, Erschöpfung, Appetitlosigkeit,

Nr. 3: Ferrum phosphoricum - D 12 (phophorsaures Eisen)
Schwerpunkt
Entzündungsmittel im Anfangsstadium (1. Entzündungsstadium)

Indikationen
plötzlich auftretende Erkrankungen, Fieber, Entzündung, Schnupfen, Heiserkeit der Redner.

Nr. 4: Kalium chloratum - D 6 (Chlorkalium)
Schwerpunkt
Schleimhautmittel, chronische Entzündungen (2. Entzündungsstadium)

Indikationen
schleimige Katarrhe, Erfrierungen, Verbrennungen 2. Grades, Rheumatismus

Nr. 5: Kalium phosphoricum - D 6 (phophorsaures Kalium)
Schwerpunkt
Hauptmittel für Nervenerkrankungen, Erschöpfungszustände

Indikationen
Erschöpfung, Depression, Nervosität, Muskelschwäche, Schlaflosigkeit

Nr. 6: Kalium sulfuricum - D 6 (schwefelsaueres Kalium)
Schwerpunkt
Chronisch eitrige Schleimhautentzündungen. (3. Entzündungsstadium)

Indikationen
Chronische Entzündungen, eitrige Nebenhöhlenentzündung, Bronchitis mit zähem Auswurf,

Nr. 7: Magnesium phosphoricum - D 6 (phophorsaures Magnesium)
Schwerpunkt
Krampf- und Schmerzmittel

Indikationen
Kopfschmerz, Neuralgien, Krämpfe, Gefäßkrämpfe, spastische Bronchitis, Mensturations­krämpfe, Muskelkrämpfe

Nr. 8: Natrium chloratum - D 6 (Kochsalz)
Schwerpunkt
Regulation von Wasserhaushalt und Zellregeration

Indikationen
Konzentrationsschwäche, Kopfschmerzen, Rissige Lippen, Trockenheitsgefühl,

Nr. 9: Natrium phosphoricum - D 6 (phophorsaures Natrium)
Schwerpunkt
Neutralisierungsmittel bei Übersäuerung

Indikationen
Venenentzündung, Saures Aufstoßen, Erbrechen, Durchfälle, Sodbrennen, Gelenkschmerzen,

Nr.10: Natrium sulfuricum- D 6 (schwefelsaures Natrium)
Schwerpunkt
Ausscheidungsfördernd, Leber-Galle-System

Indikationen
Magengeschwüre, bitterer Geschmack, Gallenkolik, Rheuma, Gicht, Ödeme,

Nr.11: Silicea - D12 (Kieselsäure)
Schwerpunkt
Biochemisches Kosmetikum, gewebestärkend

Indikationen
Leicht eiternde Wunden, Haarausfall, Nägelstörungen, Reizhusten, Karies,

Nr.12: Calcium sulfuricum - D 6 (schwefelsaures Kalzium)
Schwerpunkt
Bindegewebsmittel, Schwächemittel

Indikationen
Angina, Mandelabszess; Eiterungen, die bereits einen Abfluss gefunden haben,

Die vorstehenden Übersichten geben ihnen einen groben Überblick über diese wirkungsvolle Behandlungsmethode.
Eine Selbstbehandlung sollten Sie jedoch nur bei einfachen Erkrankungen bzw. Unpässlichkeiten vornehmen. Jede Selbstbehandlung oder die Behandlung nahe stehender Personen ist in der Regel problematisch, weil man zu sich selbst oder zu dem „Problem“ des Patienten zu wenig Abstand hat. Gehen Sie daher lieber zu einem Behandler Ihres Vertrauens. Sie werden schneller und sicherer zum Erfolg kommen.


Wenn Sie sich mit Schüssler-Salzen behandeln lassen wollen, dann sollten Sie mit mir Kontakt aufnehmen:


Siegfried Sulzenbacher
Heilpraktiker
Wintrichring 54
80992 München
Tel. 089 – 141 66 03
Fax 089 – 149 18 99
Email: info@sulzenbacher.org
Internet www.sulzenbacher.org

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