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Akupunktur, Ohrakupunktur

Der nachfolgende Artikel wurde und freundlicherweise vonSiegfried Sulzenbacher Heilpraktiker, Wintrichring 54, 80992 München,info@sulzenbacher.org zur Verfügung gestellt.

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Akupunktur und Moxibustion
Die Akupunktur ist eine asiatische Heilmethode, welche auch bei uns inzwischen sehr bekannt ist. Das chinesische Wort für diese Heilmethode heißt „Zhen Jiu“. Das bedeutet „Stechen und Brennen“.
Anwendungsbereich
Mit Akupunktur kann man alle funktionellen Krankheiten behandeln. Funktionelle Störungen sind Fehlfunktionen des Körpers. Ihnen stehen die organischen Krankheiten gegenüber, bei denen Organzerstörungen die Ursache sind. Zum Beispiel ist eine Kurzsichtigkeit eine funktionelle Störung, ein grauer Star (Katarakt) jedoch eine organische Krankheit (Linsentrübung), eine Magenschleimhautentzündung ist funktionell, ein Diabetes mellitus ist organisch bedingt.
Wie man an den vorstehenden Beispielen sieht, gehen funktionelle Störungen gelegentlich fließend in organische Defekte über. Daher ist es sinnvoll, möglichst frühzeitig zu akupunktieren. In vielen Fällen kann man dadurch das Fortschreiten einer funktionellen Störung zur organischen Krankheit verlangsamen oder möglicherweise ganz vermeiden.

Die WHO, die Gesundheitsorganisation der Vereinten Nationen, empfiehlt die Akupunktur unter anderem für folgende Krankheiten:
Atemtrakt: Nebenhöhlenentzündung, Erkältungs­krankheiten, Mandelentzündung
Lungenkrankheiten: Bronchitis, Asthma bronchiale
Augenerkrankungen: Bindehautentzündung, zentrale Augenhintergrundentzündung, Fehlsichtigkeit bei Kindern
Erkrankungen der Mundhöhle: Zahnschmerzen, Schmerzen nach Eingriffen im Mund- und Kiefer­bereich, Zahnfleischentzündung, Halsentzündung
Gastrointestinale Erkrankungen: Schluckbeschwerden, Schluckauf, Magenschleimhaut­entzündung, Übersäuerung des Magens, Magen- und Darmgeschwüre, Darmentzündung, Verstopfung, Durchfall
Neurologische Erkrankungen: Kopfschmerzen, Migräne, Gesichtsneuralgie, Gesichtslähmung, Lähmungen nach Schlaganfall, Nervenschmerzen, Lähmungen, Schwindel, Ohrgeräusche, Blasenfehlfunktion, Bettnässen, Ischialagie,
Orthopädische Erkrankungen: Schulter-Arm-Syndrom, Tennis­ellen­bogen, Hexenschuss, rheumatische Schmerzen, Rückenschmerzen


Wirkungsweise
Die westliche Medizin kennt den Blutkreislauf, den Lymphkreislauf, das Hormonsystem und die Nervenbahnen.
Der Asiate kennt daneben noch Energiekreisläufe und er definiert „Gesundheit“ als „energetisches Gleichgewicht“. Ziel der Akupunktur ist es nun, dieses energetische Gleichgewicht, das der kranke Mensch verloren hat, wieder herzustellen.
Hierzu werden haarfeine Nadeln in bestimmte Punkte am Körper eingeführt. Da diese Punkte mit Nervenpunkten nichts zu tun haben, ist der Einstich weitgehend schmerzlos.
Die Akupunkturpunkte sind seit Jahrtausenden überliefert und haben sich millionenfach bewährt. Die richtigen Punkte auszuwählen und diese dann auch genau zu treffen macht die Kunst eines Akupunkteurs aus. Dabei kann man die Qualität und das Können eines Akupunkteurs in erster Annäherung an der Zahl der Nadeln messen, die er pro Sitzung am Patienten anwendet. Ziel des Meister ist es, mit möglichst wenig Nadeln auszukommen, was natürlich auch im Interesse des Patienten liegt.
Die Akupunkturpunkte können auch mit Wärme gereizt werden. Hierbei wird eine zigarrenähnliche Stange aus gepressten Kräutern angezündet und mit der Glut der Akupunkturpunkt „angestrahlt“ und erwärmt. Diese Methode wird hauptsächlich bei Kältekrankheiten und bei Rheuma verwendet.
Daneben wird jede Akupunkturbehandlung durch geeignete Medikamente ergänzt. Dies ist ganz im Sinne der fernöstlichen Tradition, die folgendes Sprichwort kennt:

Die Nadeln heilen die äusseren Krankheiten,
die Arzneimittel heilen die inneren Krankheiten.

Wenn Sie Akupunktur lernen möchten oder sich mit Akupunktur behandeln lassen wollen, dann sollten Sie mit mir Kontakt aufnehmen:

Siegfried Sulzenbacher
Heilpraktiker
Wintrichring 54
80992 München
Tel. 089 – 141 66 03
Fax 089 – 149 18 99
Email: info@sulzenbacher.org
www.sulzenbacher.org

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